5-tägiger Intensivlehrgang für einen professionellen Umgang mit Aggression und Gewalt
Ziele
- Situationen mit aggressivem Verhalten realistisch einschätzen können
- Prävention, Deeskalation mit verbalen und nonverbalen Methode
- Befreiungsgriffe zur Abwehr von körperlicher Gewalt kennen und anwenden
- Aufbau einer funktionellen Teamtechnik für den sicheren Ablauf bei Zwangsmassnahmen
- Erarbeitung einer beruflichen Grundhaltung
Inhalt
- Aggressionstheorien, Begriffsbestimmung, Ursachen, auslösende Faktoren, Interventionen, Häufigkeit und Auftreten
- Prävention mit Risikoerfassung, Konfliktlösung, Arbeitsstile, Kommunikation und Interaktion, deeskalierende Interventionen
- Praktisches Training in funktioneller Teamtechnik, Befreiungsgriffe und Übungen zu Nähe und Distanz
- Sicherheitsmanagement im Betrieb und Teamkultur, Nachbetreuung von Klienten und Mitarbeitern nach Gewaltereignissen, Nachbesprechung im Behandlungsteam
- Ethik und Aggressionsmanagement: Entwicklung einer Grundhaltung, Erfahrungsaustausch, ethische und rechtliche Aspekte im Umgang mit Gewalt und Zwangsmassnahmen
Zielgruppen
Der Lehrgang richtet sich an Berufspersonen, die aufgrund ihrer Aufträge mit aggressiven und gewalttätigen Situationen konfrontiert werden:
- Pflegende aus diversen Praxisfeldern (z.B. Psychiatrie, Notfallstationen, Geriatrie, Neurologie etc.)
- SozialpädagogInnen
- AerztInnen
- BerufsschullehrerInnen
- Dipl. RettungssanitäterInnen
- Interdisziplinäre Teams mit Betreuungs- und Erziehungsaufgaben
- MitarbeiterInnen aus dem Pflegemanagement
Leitung
Zwei anerkannte Trainer in Aggressionsmanagement
Daten und Ort
Nach Vereinbarung
